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Gebrauchter Tag für ersatzgeschwächten SVN

Sonntag, 10. August 2025 · 15:00 UhrPokalspiel
0
Dörr für Kaiser7
7'

Wechsel bei SV Neusatz beim Stand von 0 : 0

Verletzung

38 Antonio Chiarelli9
9'

Tor für SV Mösbach zum 0 : 1

Flanke von halb links in die Mitte. Fliegt an das hintere 5er Eck und Antonio macht das Tor

Fessler25
25'

Gelbe Karte für SV Neusatz

Taktisches Foul

38 Antonio Chiarelli27
27'

Tor für SV Mösbach zum 0 : 2

Ball hinter die Verteidigung. Antonio setzt sich dann durch 2 Spieler und den Torwart durch

45
Hörth für Dörr54
54'

Wechsel bei SV Neusatz beim Stand von 0 : 2

11 Moritz Meier61
61'

Tor für SV Mösbach zum 0 : 3

Patric versucht einen Pass auf den Mitspieler zu spielen, aber Moritz past auf und hat denn Ball und schießt ihn dann über Patric

7 Simon Schemel für 38 Antonio Chiarelli71
71'

Wechsel bei SV Mösbach beim Stand von 0 : 3

37 Benjamin Schwenk76
76'

Gelbe Karte für SV Mösbach

Di Marco für Dörr82
82'

Wechsel bei SV Neusatz beim Stand von 0 : 3

20 Oliver Fischer für 11 Aksel Aliov83
83'

Wechsel bei SV Mösbach beim Stand von 0 : 3

7 Simon Schemel 86
86'

Rote Karte für SV Mösbach

Unsportlichkeit

21 Arda Bektras88
88'

Tor für SV Mösbach zum 0 : 4

13 Julian Basler für 28 Aziz Güzel89
89'

Wechsel bei SV Mösbach beim Stand von 0 : 4

90

Spielbericht vom 10. August 2025

Der Spielbericht wird präsentiert von:

    SV Neusatz - SV Mösbach 0:4 (Bezirkspokal; 0:2)

    Nicht wiederzuerkennen war die SVN-Equipe im Erstrunden-Pokalspiel gegen den SV Mösbach im Vergleich zu den durchaus ansprechenden Leistungen der Vorbereitungsspiele. Zwar mussten gleich fünf Stammspieler an diesem Tage ersetzt werden; obendrein bleibt Youngster Tim Kaiser das Verletzungspech treu - er musste, nach einer Oberschenkelverletzung ohne gegnerische Einwirkung, schon nach sieben Minuten ausgewechselt werden. Sein Ersatz Fabio Dörr war gerade einmal zwei Minuten auf dem Feld, da durften die Gäste schon erstmals jubeln: Nach einer Linksflanke von Kai Herr landete der Ball beim Ex-Neusatzer Antonio Chiarelli, der SVN-Schlussmann Patric Schütz zum 0:1 Führungstreffer überwinden konnte. In einer chancenarmen Begegnung fand Grün-Weiß nie richtig Zugriff, hier machten die Kirschdörfler den deutlich aktiveren und frischeren Eindruck. Wenig verwunderlich fiel nach 27 Minuten das 0:2. Wiederum war Chiarelli der Torschütze, diesmal hatte er sich zuvor gegen zwei Neusatzer Verteidiger und den aus seinem Tor eilenden Keeper Schütz durchsetzen können und traf per Heber von der Strafraumgrenze. Drei Minuten später dann ein erster zaghafter Angriffsversuch der Felsenrainer, am Ende war Sven Fesslers Abschluss aus halblinker Position in der Box aber kein Problem für Gästetorwart Halil Soylu. Nach 44 Minuten blieb SVN-Verteidiger Fabian Bäuerle ebenfalls das Abschlussglück versagt, als er einen Eckstoß per Kopf nur haarscharf am langen Pfosten vorbeisetzte.

    Auch in Durchgang zwei waren die Blauen das tonangebende Team und stifteten schon nach wenigen Sekunden Verwirrung in der Neusatzer Defensive. Nachdem diese final klären konnte, landete der Ball bei SVM-Akteur David Schwenk, der aus gut 22 Metern nur knapp über den Kasten zielte. Eine gute Chance zum Anschlusstreffer bot sich der Heimelf in der 59. Minute: Nach einem zu kurz geratenen Mösbacher Anspiel schnappte sich SVN-Kapitän Luca Dörr das Spielgerät, zog energisch zwischen zwei Verteidigern hindurch und feuerte aus 20 Metern wuchtig auf die Hütte der Kirschdörfler; deren Hausherr Soylu verhinderte allerdings mit einer tollen Parade den Einschlag. Nicht ganz so gut machte es zwei Minuten später sein Pendant auf Neusatzer Seite: Einen zuvor abgefangenen Ball spielte SVN-Keeper Schütz etwas zu kurz in Richtung eines Mitspielers; Mösbachs Sturm-Oldie Moritz Meier roch den Braten, schnappte sich die Kugel und setzte diese mit einem Heber aus gut 25 Metern über Schütz hinweg zum vorentscheidenden 0:3 ins Netz. Damit war schon früh der Bär geschält.

    Obwohl der kurz zuvor  eingewechselte Gästeakteur Simon Schemel in Minute 86 nach einer Unsportlichkeit die Rote Karte erhalten hatte, vermochten die Felsenrainer nicht mehr, der Partie eine Wende zu geben. Im Gegenteil: Weitgehend passiv, hatten sie 120 Sekunden später beste Sicht, als Arda-Rojan Bektas - komplett blank stehend - einen Eckstoß seines Mitspielers elegant mit der Hacke zum 0:4 Endstand in den Maschen versenkte. Dies machte am Ende des Tages den Kohl aber auch nicht mehr fett...

    Daher gilt: Schnell diese Partie abhaken, die hieraus ersichtlichen Lehren ziehen und dann am 24. August zum Punktspielauftakt gegen den SV Altschweier wieder ein anderes Gesicht zeigen.